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Woher kommst Du?

Mit dieser Frage beschäftigten wir uns in den letzten zwei Wochen. Als erstes durfte jedes Kind erzählen, wo es geboren wurde und woher die Eltern kommen. Neben vielen verschiedenen deutschen Städten gab es auch einige weit entfernte Länder, die wir in den nächsten Tagen uns näher anschauen wollten.

Als erstes lernten wir die verschiedenen Begrüßungen in den unterschiedlichen Sprachen kennen und malten dazu die passenden Fahnen auf. Wir sangen ein Lied mit den verschiedenen Begrüßungen und schauten uns auch die Weltkarte dazu an.

Am kommenden Tag befassten wir uns mit der Stadt, in der wir leben – Berlin. Wir schauten uns verschiedene Bilder an und die Kinder benannten diese, so wie sie diese bisher kannten. Und nun staunten sie nicht schlecht, welche Wörter es dafür in Berlin gibt. Besonders die Wörter Backpfeife für Ohrfeige oder Knete/ Kröten für Geld fanden die Kinder besonders lustig. Wir lernten auch das ein und derselbe Begriff nicht immer für dasselbe stehen muss, wie zum Beispiel Pfannkuchen und Eierkuchen.

Am nächsten Tag beschäftigten wir uns dann mit Bayern und schauten uns dort die verschiedenen Begriffe und Bilder dazu an. Wir hörten ein traditionelles bayrisches Lied und schunkelten gemeinsam dazu. Wir lernten außerdem, was gerne in Bayern gegessen wird oder auch wie es dort aussieht. Am Ende vernaschten wir leckere bayrische Brezeln aus der Hofpfisterei.

Von Deutschland aus ging es dann gedanklich für einen Tag nach Großbritannien. Hier besprachen wir verschieden Sitten und Gebräuche und verglichen diese mit unseren in Deutschland. Viele Bilder verschafften den Kindern einen Einblick von Großbritannien und einige erzählten von ihren Reisen und Erlebnissen dort.

Am Freitag hatten wir dann Besuch von einer Mama, die aus dem Ruhrgebiet kommt. Anhand von Bildern, Videos und Erzählungen konnten wir uns einen Eindruck vom Ruhrgebiet und der Stadt Essen machen. Ein Buch vom Hasen Felix mit vielen Briefen aus Deutschland bekamen wir auch vorgelesen und auf einer Landkarte bekamen wir eine Vorstellung davon, wo das Ruhrgebiet in Deutschland liegt.

Nun stand eine neue Woche an und das Thema brachte noch viele spannende Länder und Städte zum Vorschein.

Als Erstes stellte uns ein Kind das Land Südafrika vor, aus dem sein Papa kommt und das er regelmäßig bereist. Wir schauten uns an, wo Südafrika liegt und wie es dort aussieht. Doch am spannendsten waren die Tiere, die dort in freier Wildnis leben. Besonders beeindruckt haben uns alle die echten Hörner eines Kudus, die aus Südafrika mitgebracht wurden. Auch ein Straußenei durften wir schon mal in der Hand halten, denn auch das gibt es sehr häufig in Südafrika. Die Kinder haben dann zum Schluss noch die Tiere ausgemalt, die dort leben.

Daraufhin reisten wir gedanklich in eine ganz andere Richtung – nach Russland. Auch hier schauten wir als erstes auf die Weltkarte, um herauszufinden, wo Russland eigentlich liegt. Ein Kind brachte uns viele verschiedene russische Bücher mit. In einem Buch konnten wir uns Buchstaben anhören und diese versuchten wir nachzusprechen, was gar nicht so einfach war. Außerdem schauten wir uns noch die Zahlen und verschiedene Tiere auf Russisch an. Am Ende aßen wir typisch russisches Gebäck, welches zwar ganz anders als das war, was wir bisher kannten, aber trotzdem sehr lecker war.

Als Nächstes schauten wir uns Schottland genauer an. Auch hier kamen die Eltern vorbei und lasen uns als erstes den Grüffelo auf schottisch vor. Das fanden wir besonders toll, denn das hörte sich ganz anders an als wir es bisher alle kannten. Natürlich durfte auch schottisches Shortbread und Dudelsack-Musik nicht fehlen zu der am Ende die Kinder fröhlich tanzten. 

Am Ende unserer gedanklichen Reise begaben wir uns nach Dänemark. Von einem Königreich hatten die Kinder bisher noch nicht viel gehört, aber die Vorstellung einer echten Königin fanden alle Kinder spannend. Wir schauten uns die Legende der Meerjungfrau an und all die tollen Bücher, die aus Dänemark stammen. Auch hier brachten die Eltern wieder etwas Leckeres zum Essen mit. Diesmal waren es kleine Apfelpfannkuchen, genannt Aebleskiver, die wir mit Marmelade und Puderzucker vernaschten.

Nun hatten wir also viele verschiedene Länder, Kulturen, Sprachen und Gerichte kennengelernt und wollen dafür nochmal einen großen Dank an alle Eltern aussprechen. Diese Reise werden wir so schnell nicht vergessen, denn wir haben dafür alles in einem kleinen Buch festgehalten, was wir uns immer wieder anschauen werden.

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